Bromer Geschichte

Ein Blog des Museums- und Heimatvereins Brome e.V.

Bau des Feuerwehrhauses Wiswedel (1912)

Im Jahr 1912 wurde in der Gemeinde Wiswedel für die im Jahr zuvor beschaffte Handdruckspritze ein Spritzenhaus gebaut. Als Standort wurde ein Grundstück der Realgemeinde an der Straße nach Radenbeck neben der Hofstelle von Christoph Pohlmann ausgewählt. Den Auftrag erhielt Maurermeister Heinrich Meyer aus Radenbeck.

Einschließlich aller Material- und Frachtkosten wurden laut Kassenbuch der Gemeinde Wiswedel 1.475,20 Mark für die Erstellung des Spritzenhauses aufgewendet. Auch hierfür wurde laut Quittung von der Provinzial-Brandkasse ein Zuschuss gewährt. In der Regel erstattete sie 25 % Gesamtkosten. Demnach hätte die Gemeinde Wiswedel 368,80 Mark erstattet bekommen.

Das Holz für der Dachstuhl und das Tor kamen aus dem Wald der Gemeinde. Die Sparren und Deckenbalken wurden von den Zimmerleuten aus Tülau vor Ort behauen und errichtet. Aus gehobelten Lärchenholz fertigte der ortsansässige Tischler Friedrich Präger das Tor. Die Fenster hatte der Wiswedeler Schmiedemeister Heinrich Tepelmann aus Eisenprofilen geschweißt. Am Abrechnungstag der Gemeinde, immer der 27.12. jedes Jahr, wurden die Kosten der am Bau beteiligten Wiswedeler Bürger abgerechnet.

Maurermeister Heinrich Meyer (Radenbeck) erstellte für den Bau des Spritzenhauses in Wiswedel diesen Kostenanschlag. Er veranschlagte die Kosten auf 1098,56 Mark.

Die tatsächlichen Kosten für den Bau waren wie folgt:

DatumHandwerker und HelferZweckGoldmark
03.07.1912Heinrich MeyerKostenvoranschlag Feuerwehrhaus1.038,56


Maurerarbeiten725,14


Zimmererarbeiten164,20


Dachdeckerarbeiten120,50


Eisenwaren28,72




03.06.1912
Fracht für 300 Mauersteine29,75
04.06.1912
Antrag Provinzialgenossenschaft Hannover0,10
05.06.1912
Baugenehmigung für Spritzenhaus0,20
09.06.1912
Fracht für 200 Mauersteine19,70
14.06.1912
Fracht für 200 Mauersteine19,70
14.06.1912
Fracht für Eisenträger (Bahnhof-Baustelle)0,40
14.06.1912Otto FehseZimmererlohn37,68
15.06.2012
Mauersteine443,00
20.06.1912
Antrag auf eine Beihilfe zum Spritzenhaus0,10
19.11.1912Maurermeister Heinrich MeyerArbeitslohn für Maurerarbeiten282,18
02.12.1912Dachdeckermeister KellerArbeitslohn für Dachdeckerarbeiten50,12
11.12.1912Eisen SiemerEisenträger für Spritzenhaus18,85
27.12.1912Friedrich PrägerSpritzenhaustür angefertigt25,00
27.12.1912Christoph PohlmannDachlatten gefügt4,50
27.12.1912Gastwirt KloppKalk und Nägel5,27
27.12.1912Schmiedemeister H. TepelmannSchmiedearbeiten am Spritzenhaus28,30
11.01.1913
Quittung Spritzenhausbeihilfe erhalten0,35






Mauersteine440,00


Dachziegel70,00






Bau eines Spritzenhauses1.475,20

Die Originalbauzeichnung des Feuerwehrhauses Wiswedel ist erhalten:

Nach Fertigstellung stellte die „Elektrische Überlandzentrale Kreis Salzwedel e.G.m.b.H.“ an die Gemeinde in Wiswedel einen Antrag zum Bau eines Trafohäuschen am Spritzenhaus.

Diesen stimmte der Gemeinderat am 28. August 1913 zu. Hier das Protokoll der Sitzung:

In der Wiswedeler Schulchronik wurde festgehalten, dass sich dann auch Wiswedeler Haushalte an das neue Stromnetz haben anschließen lassen:

Im Jahre 1913 schlossen sich mehrere Ortseinwohner der Überlandzentrale Kreis Salzwedel G.m.b.H. an[,] erhielten im Herbste desselben Jahres elektrisches Licht. Viele kauften auch einen elektrischen Kraftmotor, der die Dreschmaschine, Kreissäge, Schrotmühle und andere Maschinen in Betrieb setzte. Im März 1919 erhielt auch die Schule eine elektrische Lichtanlage.

Es dauerte einige Jahre bis alle Anwesen in Wiswedel am Stromnetz angeschlossen waren. Laut Chronik bekam die Schule Wiswedel erst 1919 einen Stromanschluss.

Durch Rechnungen im Kleinbahnarchiv ist belegt, dass der Bahnhof Benitz-Wiswedel erst 1937 einen Stromanschluss bekam. Für den Leitungsbau von Wiswedel zum Bahnhof an Holzmasten entlang der Benitzer Straße entstanden Kosten von 1473,95 Mark. Hinzu kam die Elektroinstallation durch Fa. Hermann Bublitz aus Wittingen von 354,67 Mark.

Als es in den Dörfern noch keine Freiwillige Feuerwehren gab

Im Archiv Museum Burg Brome ist eine Feueranzeige aus Wiswedel aus dem Jahr 1885 vorhanden. Daraus geht hervor, dass es trotz gesetzlicher Feuerordnungen und anderer vorbeugende Maßnahmen zur Brandverhütung kaum eine Möglichkeit gab Brände in Gebäuden wirkungsvoll vor Totalschaden zu bewahren.

Erst mit Gründung der Freiwilligen Feuerwehren in den Landgemeinden konnten auch hier wirksame Brandbekämpfungen durchgeführt werden.

Feueranzeige aus Wiswedel an das Königliche Landratsamt in Isenhagen vom 5. November 1885

In der Feueranzeige heißt es:

Gehorsamer Bericht des Ortsvorstehers Christoph Behne in Wiswedel: Eine Feuersbrunst betreffend.

Einem Königlichen Landrats-Amte mache ich hiermit die geforderte Anzeige, daß am letzten Mittwoch, abends 10 Uhr bei dem Ackermann H. Schulze in Wiswedel, aus unbekannten Gründen Feuer ausgebrochen ist.

Nach Aussage des in der Nähe gewesenen Nachtwächters ist das Feuer zuerst in der Scheune entstanden. Trotz dem gleich viele Menschen zur Stelle waren, wurde doch die Scheune und das Wohnhaus in Asche gelegt.

Königliches Landrats-Amt wolle das Weitere verfügen,

gehorsamst C. Behne Gemeindevorsteher.


Die Freiwillige Feuerwehr Wiswedel

Vermutlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiswedel im Jahr 1911 oder 1912 gegründet. Schriftliche Unterlagen liegen darüber bislang nicht vor. Belegt ist, dass bei der Feuerspritzenfabrik Louis Tidow in Hannover-Badenstedt eine Handdruckspritze beschafft wurde.

Laut Kassenbuch der Gemeinde Wiswedel von 1911 wurde am 5. September eine 1. Rate über 835,00 Mark und am 4. Dezember die 2. Rate von 822,40 Mark an Louis Tidow gezahlt.

Einschließlich aller Nebenkosten hatte die Gemeinde 1693,48 Mark gezahlt. Die Brandkasse Hannover gewährte einen Zuschuss von 25 % und erstattete der Gemeinde Wiswedel 423,37 Mark.

Friedrich Klopp (Gastwirt) hatte sie am 4. Dezember 1911 aus Hannover abgeholt.

Von Firma Lipinski, Wittingen, wurde im September 1911 vor der Gastwirtschaft Klopp ein erster Tiefbrunnen gebohrt. Die Kosten hierfür betrugen 891,50 Mark.

Die Handdruckspritze wurde Anfang der 1970er Jahre verschrottet. Eine Schlauchhaspel ist heute noch vorhanden.

Übersicht der Ausgaben der Gemeinde Wiswedel (1911). Links oben in der zweiten Zeile von oben ist die Summe von 895 Mark an die Firma Tidow erwähnt.
Eine baugleiche Handdruckspritze von Firma Tidow hatte die Gemeinde Wiswedel 1911 beschafft. (Foto mit freundlicher Genehmigung der Feuerwehr Bierde)

Was der Lehrer Harms aus Ehra über Brände in Brome und Tülau schreibt (1911)

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts haben die Lehrer die Aufgabe gehabt, eine Schulchronik zu führen. In den Schulchroniken finden sich nicht nur Ereignisse, die das Schulleben betreffen, vielmehr wurden auch historischer Ereignisse aus den Ortschaften niedergeschrieben, für die wir heute keine weiteren Quellen haben.

So hat auch der Lehrer Harms von der Schule Ehra eine sehr ausführliche Schulchronik geführt, in der er auch Ereignisse der Ortsgeschichte festhält. So erfahren wir z.B., dass am 14. August 1898 eine neue Handdruckspritze an die Feuerwehr Ehra ausgeliefert wurde. Lehrer Harms schreibt dazu:

14. August [1898] Heute wurde die aus der Fabrik des Herrn Bräunert aus Bitterfeld gelieferte neue Feuerspritze abgenommen. Das Resultat der Prüfung war ein gutes. Die Spritze kostet über 1600 Mark.

Eine Handdruckspritze der Firma Bräunert schaffte auch die Freiwillige Feuerwehr Brome im Jahr 1891 für 1750 Mark an. Diese befindet sich heute im Museum Burg Brome.

Die im Jahr 1891 angeschaffte Handdruckspritze der Firma Bräunert beim 100jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Brome im Jahr 1972. Auf der Spritze steht langjährige Hornist und Feuerwehrkamerad Elektromeister Ferdinand Busse.

In der Schulchronik werden etliche Brände in Ehra dokumentiert, auf die in einem zukünftigen Blogbeitrag noch eingegangen wird. Interessant ist, dass auch Einsätze der Feuerwehr Ehra erwähnt werden, die außerhalb von Ehra stattgefunden haben. So hat Lehrer Harms am 2. August 1911 über die vorhergehenden Tage die Einsätze der Feuerwehr Ehra in umliegenden Ortschaften festgehalten:

Der 31. Juli [1911] war ein aufregender Tag. Schon in der Nacht vorher sah man nach Osten hin Feuerschein, der stets größer wurde. Es wurde Feuerlärm geblasen. Spritze u. Wasserwagen rückten nebst den dazu gehörigen Mannschaften aus. Das Feuer war in Brome, Schäfers Scheune u. Stallungen, 2 kleine Wohnhäuser und Gastwirt Müllers ganzes Gehöft wurden ein Raub der Flammen. Die Ehraer Spritze und die Löschmannschaften kamen erst am Morgen um 7 Uhr zurück. Bald nach 10 Uhr vormittags ertönte schon wieder das Feuerhorn. Im Osten fliegen wieder schwarze Rauchwolken auf. Die Spritze mußte gleich wieder fort. Es brannte in Tülau. Mehrere Abbauerstellen wurden in kurzer Zeit eingeäschert. Gleich nach Mittag sah man im Westen mächtige Rauchwolken aufsteigen. Wieder ertönte Feuerlärm u. die noch vorhandenen Mannschaften rückten zum Löschen aus. Man glaubte, das Feuer sei im Bockling, aber es war zwischen Stüde u. Westerbeck Heu-, Wald- und Moorbrand. Im Moore brennt es heute (am 2. Aug.) noch.

Auch in der Bromer Schulchronik wird der Brand erwähnt. Dort ist zu lesen, dass am 30. Juli Brände in Schäfers Scheune und Albert Müllers Hofwesen gewütet haben.

Wenn wir nun die Erkenntnisse aus den beiden Schulchroniken zusammenziehen, so wird klar, dass der Brand in der Nacht des 30. Juli 1911 entstanden ist und erst am darauffolgenden Morgen gelöscht wurde. Die Löschmannschaften aus Ehra waren am 31. Juli 1911 um 7 Uhr morgens zurück.

Über den Brand in Tülau haben wir bisher keine weiteren Informationen, die über den Schulchronikeintrag von Lehrer Harms hinausgehen. Nach Johann Dietrich Bödeker (S. 359) brannten 1911 in Tülau folgende Gebäude ab: die Abbauerstelle Nr. 42 (Schulze), das 1835 erbaute Fachwerkhaus des Abbauers Nr. 51 (Pakebusch), die Scheune des Abbauers Nr. 33 (Mühe) sowie das Gehöft Nr. 8 (Paasch). Ob diese Gebäude in einem Brandereignis ein Raub der Flammen wurden, lässt sich bei Bödeker nicht ablesen.

Zimmermeister Heinrich Böse (1810-1882)

Johann Heinrich Friedrich Böse wurde am 11. September 1810 als Sohn des Zimmermeisters und Grundsitzers Johann Christoph Böse (1783-1840) und dessen Ehefrau Catharina Marie geb. Meyer (1784-1850) in Brome geboren. Die Familie Böse war eine Grundsitzerfamilie in der Nähe der Bromer Burg. Heute hat das ehemalige Wohnhaus der Familie die Adresse Salzwedeler Straße 2.

Die adeligen Grundsitzer wurde dort um 1775 angesiedelt. Weitergehende Informationen dazu wird es in der Sonderausstellung zu der Entwicklung rund um das Junkerende ab April 2026 im Museum Burg Brome geben.

Das Besondere an Zimmermeister Heinrich Böse ist, dass bis heute Gebäude stehen, die ihm eindeutig zugeordnet werden können. So z.B. das Haus Dorfstraße 13 in Benitz sowie einige Gebäude in Brome, Wiswedel und Zicherie.

Hier nun zwei Beispiele für Gebäude, die von Zimmermeister Böse in Wiswedel errichtet wurden. Das erste Gebäude ist die Tordurchfahrt des Hofes Richter (früher Bratze).

Ausschnitt aus einer Postkarte von Wiswedel. Rechts unter dem gemalten Bild ist eindeutig „Zimmermeister Böse“ zu lesen. Es handelt sich um die Toreinfahrt zum Hof Richter (früher: Bratze).
Tordurchfahrt vor dem Abbau (um 1980)

Auf dem Foto ist die Inschrift eindeutig zu lesen:

Johann Heinrich Christoph Bratze Anne Marie Dorothe Behne

Errichtet den 8. Mai 1868

Rechts über der Malerei steht:

An Gottes Segen ist alles gelegen.

Die Malerei zeigt einen Ackermann, der mit zwei Pferden den Acker pflügt. Darauf steht das Wort „Gastwirtschaft“.

Auf dem Balken darunter hat sich der Zimmermeister persönlich verewigt:

Zimmermeister H. Böse

Der Erbauer Johann Heinrich Christoph Bratze (1815-1890) war Krüger und Ackermann. Er heiratete am 13. November 1840 Anne Marie Dorothe Behne (1815-1894). Sie war eine uneheliche Tochter von Anne Margarete Behne. Sie errichtete am 8. Mai 1868 die Tordurchfahrt zum Dorfplatz hin.

Sein Vater Christoph Behne (1789-1842) erbaute zusammen mit seiner Ehefrau Catharina Sophie geb. Knoke (1790-1868) im Jahr 1826 das Niedersachsenhaus, welches im Hintergrund des Fotos zu sehen ist und heute noch steht.

Die historische Toreinfahrt wurde um 1980 abgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Das historische Gebälk ist derzeit eingelagert.

Das zweite Beispiel ist ein Gebäude, dessen Standort bisher nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Zunächst wurde angenommen, dass es sich um das Haus Boitzenhagener Straße 1 handelt. Allerdings ist an dem Haus ein ganz anderer Spruch zu lesen und außerdem fehlt der Verweis auf Zimmermeister Böse. Die Inschrift des uns bisher unbekannten Hauses trägt nach der damalige Schülerin Ilse Semmler, die Anfang der 1950er Jahre die Balkeninschrift für ein Schulprojekt abgeschrieben, folgenden Text:

Fang dein Werk mit Jesu an, Jesus hat´s in Händen. Jesum ruf um Beistand an, er wird´s vollenden. Steh mit Jesu Morgens auf, geh mit Jesu schlafen. Führ mit Jesum deinen Lauf. Laß Jesum schaffen.
Johann Heinrich Behne
Elisabeth g. Hoppe
Errichtet den 30 April 1858 ZM Heinrich Böse

Der Ackermann und Ortsvorsteher von Wiswedel, Johann Heinrich Christoph Behne wurde am 4. September 1824 geboren und verstarb am 29. November 1882. Er war verheiratet mit Anne Marie Dorothe Elisabeth geb. Hoppe (geb. 25. Januar 1821 in Zasenbeck gest. 27. Februar 1889 in Wiswedel).

Sowohl die Tordurchfahrt des Hofes Richter als auch das Niedersachsenhaus des Hofes Behne wurden vom Bromer Zimmermeister Heinrich Böse errichtet.

Weitere Funde zu Häusern, die von Zimmermeister Heinrich Böse erbaut wurden, werden wir dann in der Sonderausstellung ab April 2026 im Museum Burg Brome präsentieren.

1682 – Die Klötzer mussten über Brome nach Wittingen fahren

Das Lüneburgische Amt Klötze in der benachbarten Altmark umfasste die Stadt Klötze, Kakerbeck, Lockstedt, Trippigleben, Breitenfelde (zur Hälfte), Röwitz, Kusey, das herrschaftliche Vorwerk Dönitz, die Försterei Gansau sowie den Krug Kickeritz. Das Amt Klötze war eine lüneburgische Exklave, die vollkommen von Brandenburg umschlossen war. Seit dem 14. Jahrhundert gehörte es zum Fürstentum Lüneburg und im Jahr 1815 an Preußen abgetreten.

Das Amt Klötze im Ämteratlas des Fürstentums Lüneburg von Johannes Mellinger (erschienen um 1600)

Wenn also die lüneburgischen Klötzer Untertanen in die nächste größere lüneburgische Stadt fahren wollten, dann mussten sie nach Wittingen, das zum Amt Knesebeck gehörte. Brome gehörte rechtlich nicht zum Amt Knesebeck, sondern war das eigenständige adelige Gericht Brome.

Das Amt Knesebeck – Brome und Fahrenhorst waren eigenständige adelige Gerichte und fehlen somit in dieser Karte von Johannes Mellinger (um 1600)

In einem Schreiben aus Celle vom 14. August 1682 wurde den Eingessenen des Amt Klötze mitgeteilt, dass sie, wenn sie nach Wittingen wollten, nicht den drei Meilen langen Weg quer durch die brandenburgische Altmark nehmen durften. Vielmehr wurden sie angewiesen, den Weg nach Brome zu nehmen, der nur eine Meile durch brandenburgisches Gebiet führt.

Der Klötze Weg von Brome über Immekath ist heute noch bekannt.

Zu finden ist diese Verfügung im Original im Landesarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg unter der Signatur Da 40, Nr. 78.

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