Ein Blog des Museums- und Heimatvereins Brome e.V.

Kategorie: Ehra-Lessien (Seite 1 von 5)

Gräfliche Försterei im Ehraer Holz – ein heute unbekannter Ort mitten im Wald

Die gräflich-schulenburgsche Försterei im Ehraer Holz existiert heute nicht mehr. Nur einige Fotos erinnern noch an die Gebäude, die einst dort am der Wegekreuzung nach Ehra-Bergfeld-Kiebitzmühle standen. Wann genau die Försterei das erste Mal erwähnt wurde, konnte wir bisher nicht herausfinden. Auch nicht, wann die Försterei abgerissen wurde.

Wer nähere Informationen oder gar noch Fotos hat, möge sich an den MHV Brome wenden.

Ausschnitt aus einer Karte aus dem Gräflichen Archiv Nordsteimke (Nr. 840) aus dem Jahr 1750. Ein Forsthaus ist im Ehraer Holz nicht eingezeichnet. Vermutlich wurde dieses nach 1750 errichtet.
Die gräfliche Försterei auf einem historischen Messtischblatt (oranger Kreis) an der Kreuzung der Weg nach Ehra, Kiebitzmühle und Bergfeld.
Gräfliche Försterei im Ehraer Holz
Wohngebäude der Försterei vor dem Abriss (undatiert)
Wohngebäude von der Giebelseite gesehen (undatiert)
Nebengebäude (undaiert)
Nebengebäude (undatiert)
Abriss des Wohnhauses (undatiert)

Boykott der Gemeinde Ehra beim Bahnbau Wittingen-Oebisfelde (1905/06)

Die Projektierung der Bahnstrecke Wittingen-Oebisfelde war nach der Jahrhundertwende ein entscheidendes Infrastrukturprojekt für unseren Raum. Die Anliegergemeinden haben sich auch finanziell an diesem Infrastrukturprojekt beteiligt. Auch Ehra plante eine Beteiligung, aber es kam dann doch anders!

Der ursprüngliche Plan sah vor, dass die Bahnstrecke etwa 200 Meter westlich des ehemaligen Bromer Bahnhofs liegen sollte – also näher an Voitze und damit auch näher an Ehra. Doch dieser Plan wurde nach Einwänden der Gemeinde Brome und Altendorf revidiert, so dass der Bahnhof die erwähnten 200 Meter näher an Brome heranrückte. Dies konnte die Gemeinde Ehra nicht mittragen und beteiligte sich deshalb nicht an diesem Infrastrukturprojekt.

Hier Auszüge zu diesem Thema aus der Schulchronik Ehra eingetragen im Jahr 1905:

Eisenbahn Obisfelde-Wittingen

Der Plan, eine Kleinbahn von Obisfelde nach Wittingen zu bauen, scheint nun verwirklicht zu werden. Die dabei interessierten Ortschaften haben große Summen zum Garantiefonds gezeichnet, so daß der Bahnbau von dieser Bahn in finanzieller Hinsicht geführt ist. Ehra wird von dieser Bahn leider nicht den erhofften Nutzen haben, da der Bahnhof, der nach unserm Wunsche näher an Voitze liegen sollte, nun doch dicht beim s.g. Taterpfahl angelegt würde, so wollte die Gemeinde zum Garantiefonds 60000 M. zeichnen. Der Wunsch der Ehraer wurde nicht erfüllt. Der Bahnhof soll etwa 200 m westlich der Schröderschen Feldscheune angelegt werden. Die Ehraer wollten nun anfangs gänzlich zurücktreten, haben aber schließlich doch noch 40000 M. bewilligt.

Am Rande der Seite hat dann der damalige Lehrer Harms einen Nachtrag im November 1906 geschrieben:

Die Bahnlinie war bereits abgesteckt u. der Bahnhof 200 Meter diesseits der Schröderschen Scheune. Auf Betreiben der Gemeinden Brome u. Altendorf soll nun der Bahnhof 200 Meter näher nach Brome kommen. Die Ehraer haben darauf ihre Zinsgarantie ganz zurückgezogen.

Tatsächlich lässt sich die Verlegung der Strecke im Nivellement-Buch des Planers Ingenieur Bruns erkennen. Im Nivellement-Buch wurde die Strecke mit den dazugehörigen Grundstücken, Wegen und Straßen sowie mit den Höhenlinien eingezeichnet. Auf der rechten Seite ist die ursprüngliche Planung weiter westlich nach Voitze zu sehen. Sie sollte zwei Feldwege schneiden und dann auch die Landstraße von Brome Richtung Voitze.

Auf der linken Seite ist die neu geplante, näher an Brome liegende Trasse zu erkennen. Mit dem dort eingezeichneten Schuppen ist die Schrödersche Scheune gemeint. An dem einzeichneten Pfeil steht: 235 m von der alten Linie. Diese Verlegung führte dazu, dass die Gemeinde Ehra sich nicht finanziell am Bahnbau beteiligte.

Nivellement-Buch des Ingenieurs Bruns (Archiv Museum Burg Brome). Rechte Seite: ursprüngliche Planung – linke Seite: neue Planung näher an Brome

Was der Lehrer Harms aus Ehra über Brände in Brome und Tülau schreibt (1911)

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts haben die Lehrer die Aufgabe gehabt, eine Schulchronik zu führen. In den Schulchroniken finden sich nicht nur Ereignisse, die das Schulleben betreffen, vielmehr wurden auch historischer Ereignisse aus den Ortschaften niedergeschrieben, für die wir heute keine weiteren Quellen haben.

So hat auch der Lehrer Harms von der Schule Ehra eine sehr ausführliche Schulchronik geführt, in der er auch Ereignisse der Ortsgeschichte festhält. So erfahren wir z.B., dass am 14. August 1898 eine neue Handdruckspritze an die Feuerwehr Ehra ausgeliefert wurde. Lehrer Harms schreibt dazu:

14. August [1898] Heute wurde die aus der Fabrik des Herrn Bräunert aus Bitterfeld gelieferte neue Feuerspritze abgenommen. Das Resultat der Prüfung war ein gutes. Die Spritze kostet über 1600 Mark.

Eine Handdruckspritze der Firma Bräunert schaffte auch die Freiwillige Feuerwehr Brome im Jahr 1891 für 1750 Mark an. Diese befindet sich heute im Museum Burg Brome.

Die im Jahr 1891 angeschaffte Handdruckspritze der Firma Bräunert beim 100jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Brome im Jahr 1972. Auf der Spritze steht langjährige Hornist und Feuerwehrkamerad Elektromeister Ferdinand Busse.

In der Schulchronik werden etliche Brände in Ehra dokumentiert, auf die in einem zukünftigen Blogbeitrag noch eingegangen wird. Interessant ist, dass auch Einsätze der Feuerwehr Ehra erwähnt werden, die außerhalb von Ehra stattgefunden haben. So hat Lehrer Harms am 2. August 1911 über die vorhergehenden Tage die Einsätze der Feuerwehr Ehra in umliegenden Ortschaften festgehalten:

Der 31. Juli [1911] war ein aufregender Tag. Schon in der Nacht vorher sah man nach Osten hin Feuerschein, der stets größer wurde. Es wurde Feuerlärm geblasen. Spritze u. Wasserwagen rückten nebst den dazu gehörigen Mannschaften aus. Das Feuer war in Brome, Schäfers Scheune u. Stallungen, 2 kleine Wohnhäuser und Gastwirt Müllers ganzes Gehöft wurden ein Raub der Flammen. Die Ehraer Spritze und die Löschmannschaften kamen erst am Morgen um 7 Uhr zurück. Bald nach 10 Uhr vormittags ertönte schon wieder das Feuerhorn. Im Osten fliegen wieder schwarze Rauchwolken auf. Die Spritze mußte gleich wieder fort. Es brannte in Tülau. Mehrere Abbauerstellen wurden in kurzer Zeit eingeäschert. Gleich nach Mittag sah man im Westen mächtige Rauchwolken aufsteigen. Wieder ertönte Feuerlärm u. die noch vorhandenen Mannschaften rückten zum Löschen aus. Man glaubte, das Feuer sei im Bockling, aber es war zwischen Stüde u. Westerbeck Heu-, Wald- und Moorbrand. Im Moore brennt es heute (am 2. Aug.) noch.

Auch in der Bromer Schulchronik wird der Brand erwähnt. Dort ist zu lesen, dass am 30. Juli Brände in Schäfers Scheune und Albert Müllers Hofwesen gewütet haben.

Wenn wir nun die Erkenntnisse aus den beiden Schulchroniken zusammenziehen, so wird klar, dass der Brand in der Nacht des 30. Juli 1911 entstanden ist und erst am darauffolgenden Morgen gelöscht wurde. Die Löschmannschaften aus Ehra waren am 31. Juli 1911 um 7 Uhr morgens zurück.

Über den Brand in Tülau haben wir bisher keine weiteren Informationen, die über den Schulchronikeintrag von Lehrer Harms hinausgehen. Nach Johann Dietrich Bödeker (S. 359) brannten 1911 in Tülau folgende Gebäude ab: die Abbauerstelle Nr. 42 (Schulze), das 1835 erbaute Fachwerkhaus des Abbauers Nr. 51 (Pakebusch), die Scheune des Abbauers Nr. 33 (Mühe) sowie das Gehöft Nr. 8 (Paasch). Ob diese Gebäude in einem Brandereignis ein Raub der Flammen wurden, lässt sich bei Bödeker nicht ablesen.

Zahlungsaufforderung des Wolfsburger Gerichts an die Wiswedeler Untertanen (1826)

Im Archiv Museum Burg Brome befindet sich in den Wiswedeler Gemeindeakten ein Schreiben des Gerichts Wolfsburg an die Wiswedeler Untertanen, das auf den 26. März 1826 datiert ist. Es handelt sich um eine Zahlungsaufforderung, die von den Untertanen bis zum 10. April 1826 morgens um 9 Uhr zu begleichen war.

Bemerkenswert ist der Inhalt des Schreibens, denn darin werden 23 gerichtliche Untersuchungen aufgezählt, die von den Untertanen der Dörfer Sandkamp, der Dörfer des Boldecker Landes, dem Dorf Croya und den ehemaligen brandenburgischen Dörfern Ehra, Lessien, Wiswedel und halb Voitze zu bezahlen waren. Gleich unter Punkt 1 wird die gerichtliche Untersuchung eines in Voitze tot aufgefundenen Körpers aufgezählt. Diese muss im Jahr 1807 oder früher stattgefunden haben! Die Gebühren für die Untersuchung wurden aber erst 29 Jahre später abgerechnet. Unter Punkt 6 wird die Untersuchung eines weiteren toten Körpers, ebenfalls in Voitze aus dem jahr 1814 erwähnt. Unter Punkt 22 wird ein Brand in Jembke genannt. Vermutlich handelt es sich dabei um den Brand im Jahr 1824, nach dem auch die Bromer Bürger für die Abgebrannten gespendet hatten. Die anderen aufgezählten Untersuchungen sind leider nicht datiert.

Die Gesamtsumme für alle Döfer belief sich auf über 337 Reichstaler. Der Anteil der Wiswedeler Untertanen betrug 12 Reichstaler 12 Groschen 2 Pfennig. Den Erhalt dieser Summe quittierte der Gerichtsbote Böwing am 25. Juni 1826 im benachbarten Steimke.

Hier der Text des Dokuments:

Da die durch folgende Untersuchungen

  1. wegen eines zu Voitze gefundenen toden Körpers, weshalb die Gemeinde Voitze auf das letzte Ausschreiben vom 8ten Sept. 1807 an Unkosten 14 Thlr. 9 ggr abgezogen hat,
  2. wegen des Inquisiten Sauerwatd
  3. wegen Dedekind
  4. wegen einer Besichtigung zu Oslos wegen Tietge
  5. wegen Worckmeister
  6. wegen eines im Jahr 1814 zu Voitze gefundenen todten Körpers
  7. wegen Bischof zu Tappenbeck
  8. wegen einer im Zollhause entwendeten Uhr
  9. wegen des Färber Krüger
  10. wegen des Grosgebausschen Todtschlags
  11. wegen des Pferdediebes Olfermann
  12. wenige des bei Evers in Sandkamp verübten Diebstahls
  13. für mehrmalige Bestellung und Jistierung der Sophie Lohmann nach Gifhorn
  14. wegen des Brandes der Weihäuser Mühle
  15. wegen eines Bäumediebstahls zu Sandkamp
  16. wegen des zu Sandkamp arrestierten Daubert
  17. wegen des Deserteur Koch zu Tappenbeck
  18. wegen des mit einem Meßer verwundeten Kauschischen Kindes zu Jemcke
  19. wegen des ehemaligen Soldat Müller zu Tappenbeck
  20. wegen des Brandes zu Tappenbeck inso weit eine Erstattung nicht erfolgt ist,
  21. wegen des Schraderschen Wagens in Jemcke
  22. wenige des Brandes zu Jemcke
  23. wegen des Franerschen Diebstahls zu Bockensdorf

verursachte, und sich auf

337 thlr 1 ggr – ch-

belaufende baare Auslagen wozu ein jeder der combinirten Unterthanen des Dorfs Sandcamp, Croye, des Boldeckerlandes und die der permutirten Dörfer, mit Ausnahme der ganz kleinen Leute zu Jemcke, Barwedel, Ehra und Croye, welche bei diesen Dörfern besonders aufgeführt werden sollen,

12 thlr 6 ggr 2 ch Covent Münze auf zu bringen hat, so wird den Eingeseßenen hierdurch anbefohlen, diese Vorschüße binnen 4 Wochen und spätestens in termino

den 10ten April Morgens 9 Uhr auf der Gerichtsstube zu Brome bey H. Landvoigt Krause ein zu bringen.

Wolfsburg den 8ten Merz 1826

Gräfl. Schulenburgsch. Gerichte

[Unterschrift]

12 thlr 6 ggr 2 ch conventtions müntze habeich Richtig erhalten solges ich hirmit quitire

Steimkcke d 25 Juny 1826

Böwing der GerichtsBote

Die Post in Brome seit 1790

Seit über 200 Jahren ist Brome an das überregionale Postnetz angeschlossen. Seit 1790 gab es eine Botenpost nach Brome. Die Boten wurden sonntags und donnerstags von Uelzen aus über Bodenteich nach Wittingen geschickt. Von dort erfolgte dann die weitere Verteilung der Post u.a. nach Brome.

Ein Postablager wurde am 1. März 1826 in Brome eingerichtet und der erste nachweisbare Postwärter hieß H. Dierks. Leider wissen wir bisher nicht, in welchem Haus sich dieses Postablager damals befunden hat.

Am 1. Juli 1834 erfolgte die Aufwertung der Post Brome von einer Collection zu einer Spedition. Der bisherige Postwärter Dierks wurde zum Postspediteur ernannt. Seine Aufgabe war es, als Postspediteur mit Postkutschen bestimmte Postrouten zu fahren.

Am 26. September 1846 wurde Postspediteur Dierks auf eigenes Ersuchen aus dem Dienst entlassen. Neuer Postspediteur wurde M. Mauer. Auch von ihm wissen wir bisher nicht, in welchem Haus er wohnte.

Am 1. Oktober 1847 wurde die Fahrpost von Brome nach Gifhorn eingestellt. Dafür wurde eine Fahrpost von Brome über Wittingen und Bodenteich nach Uelzen eingerichtet.

Am 27. Dezember 1852 ist Postspediteur M. Mauer verstorben.

Am 21. Februar 1853 wurde Wilhelm Baucke (1810-1894) als Postinspekteur angestellt. Am 15. August 1854 erfolgte die Ernennung zum Posthalter und die Einrichtung eines Postrelais in Brome. Das Postbüro befand sich im Wohnhaus der Familie Baucke in der Hauptstr. 9.

Auf dem Foto, das vor 1877 entstanden ist, ist das Haus der Familie Baucke zu sehen, welches nach einem Brand neu errichtet wurde. Über der Haustür ist das Postschild zu erkennen. Das Gebäude wurde vor einigen Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen.

Am 20. August 1854 wurde die Personenpost Salzwedel-Vorsfelde über Brome eingerichtet. Vorher verlief die Strecke über Steimke. Dies änderte sich erst mit dem Bau einer neuen Straße von Mellin nach Brome.

Ab demn 14. Februar 1859 hielt die Personenpost Vorsfelde-Salwedel wöchentlich zwei Mal auch in Croya bei Gastwirt Winnecke sowie in Ahnebeck vor dem Hause des Gastwirts Haase. Ab dem 15. November 1857 fuhr diese Personenpost täglich.

Im Jahr 1860 war Wilhelm Baucke Postspediteur und Posthalter in Brome. Sein Sohn Louis (1839-1915) war sein Gehilfe. Die Postspedition hatte vier Pferde und es arbeiteten dort noch zwei Postillone.

Am 1. Oktober 1869 began die Landbriefzustellung durch die Postexpedition Brome in Altendorf, Benitz, Croya, Ehra, Fahrenhorst, Gödchenmühlen, Guleitz, Holzmühle, Kiebitzmühle, Lessien, Tülau, Voitze, Wiswedel, Zicherie, Ziegelei Groth und Zollhaus.

Im Jahr 1870 wurde der Postillon Böwing aus Brome wegen heimlicher Mitnahme von Personen oder Sachen aus dem Postdienst entlassen.

Am 10. Juli 1872 ging der Postexpediteur Wilhelm Baucke in Pension.

Im Jahr 1873 wurde der Postexpediteur Bartmer in Brome angestellt.

Am 1. Juli 1875 wurde die Personenpost Brome-Rohrberg aufgehoben. Stattdessen wurde eine tägliche Botenpost auf dieser Strecke eingerichtet.

Im Jahr 1879 erfolgte der Anschluss der Post Brome an das Telegraphennetz sowie das Fernsprechnetz.

Im Jahr 1885 werden als Postverwalter Bartmer und Posthalter Louis Baucke in Brome genannt.

Im Jahr 1888 wurde die Post zu Gastwirt Stampehl verlegt (Hauptstr. 18)

Im Haus des Gastwirts und Kaufmanns Stampehl (Hauptstr. 18) befand sich die Post von 1888 bis zum 30. Juni 1893.

Am 1. November 1889 wurde die Bahnstrecke Salzwedel-Oebisfelde mit einer Bahnpost eröffnet. Die nächstgelegene Bahnpost von Brome aus war der Bahnhof Kunrau. Die Personenpost Brome-Vorsfelde wurde am 1. Juli 1890 eingestellt. Dafür gab es eine Personenpost von Brome nach Kunrau, die einmal täglich verkehrte. Eine Botenpost Brome-Kunrau verkehrte zwei Mal täglich.

Am 1. Juli 1893 wurde die Post zu Brauereibesitzer Friedrich Schaefer (Hauptstr. 25) verlegt.

Das Kaiserliche Postamt befand sich von 1893 bis 1898 bei Friedrich Schaefer (Gebäude oben links auf der Postkarte).

Am 1. Mai 1894 wurde eine fahrende Post zwischen Brome und Ehra eingerichtet.

Im Jahr 1898 wurde ein neues Gebäude auf der Bahnhofstraße errichtet, in dem die Post bis 1934 verblieb.

Das Postgebäude in der Bahnhofstr. 7 (1898 bis 1934). Das Gebäude musste vor einigen Jahrzehnten dem Neubau der Sparkasse weichen.

Am 15. September 1909 wurde die Bahnstrecke Wittingen-Brome eröffnet. Damit waren die Personenpostlinien überflüssig geworden und wurden eingestellt.

In den Jahren 1929/30 gab es eine Autopost von Fallersleben über Ehra nach Brome. Diese wurde jedoch wegen Unrentabilität wieder eingestellt.

1934 wurde die Post in das Haus Bahnhofstr. 35 verlegt.

Postamt von 1934 bis 1972

1972 erfolgte die Verlegung der Post in einen Neubau direkt gegenüber.

Postamt Brome (1972-1999). Die Postfiliale Brome wurde am 22. März 1999 geschlossen.
Seit 1999 befindet sich die Postagentur in diesem Gebäude Bahnhofstr. 34. Zunächst wurde sie von der Firma Bannier betrieben, ab 2003 befindet sie sich in dem Geschäft „Papier und mehr“.
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